Das REWE – Pinot Grigio – Tasting

Das Tasting

Heute haben wir mal wieder ein Vergleichstasting gemacht. Es stand unter dem Motto: Pinot Grigio (also Grauburgunder) vom REWE. Da wir die Preise für die Weine nicht mehr in Erinnerung hatten, haben wir auf ein Blindtasting verzichtet. Das Tasting haben wir mit drei Mitarbeitern durchgeführt.

Folgende Weine kamen in den Test:

Pinot Grigio Trentino DOC Mastri Vernacoli Cavit Trentin 2020 für 5,79 €
Val Duna Pinot Grigio für 3,29 €
Gallo Pinot Grigio 2019 für 4,99 €
Laurenza Pinot Grigio della Venezie 2,19 €

Das Ergebnis

Für weitere Details auf die Einzelseiten der Weine klicken.

Der Pinot Grigio Trentino DOC Mastri Vernacoli Cavit Trentin roch leicht nach Apfel mit einer künstlichen Note. Vom Geschmack her ebenfalls Apfel. Konnte man trinken, aber nichts Besonderes. 84 Punkte.

Der Val Duna Pinot Grigio war sehr klar, fast wie Wasser. Geruchlich sehr dezent, leicht nach Zitrone. Geschmacklich wie verdünnter Zitronensaft, in den man Alkohol hineingekippt hat. Sehr säuerlich. 76 Punkte.

Der Gallo Pinot Grigio schmeckte nach Birne, Zitrone und Apfel. Das aber leider aufdringlich künstlich mit einem unangenehm bitteren Nachgeschmack. 80 Punkte.

Der Laurenza Pinot Grigio hatte einen angenehm zurückhaltenden Duft nach Apfel. Vom Geschmack überwältigend bitter und sauer zugleich. Künstlich. 72 Punkte.

Wir waren von allen vier Weinen enttäuscht. Am ehesten trinkbar ist noch der Trentino Mastri Cavit. Alle anderen werden wir uns nicht mehr in den Einkaufswagen legen.

Wir haben uns dann kurzfristig entschlossen, noch eine Flasche guten Grauburgunder (ist ja Pinot Grigio auf deutsch) aus dem Keller zu holen und in das Tasting einzufügen, um einen Fachhändlerwein dagegenzuhalten. Der Schlossberg Achkarren Franz Keller von 2018 ist ein prämierter Wein für den doch schon saftigen Preis von 36,50 €.

Der Schlossberg unterscheidet sich schon vom angenehmen und natürlich blumigen Geruch her deutlich von den Supermarktweinen. Vom Geschmack zurückhaltend würzig und mineralisch, dabei leicht säuerlich mit einer angenehm bitteren Note im Nachgang gut abgestimmt. So muss ein Grauburgunder schmecken. Allerdings vom Preis her zu teuer. 91 Punkte.

Fazit

Keiner der Supermarktweine hat uns wirklich geschmeckt, auch wenn man den Cavit notfalls in den Einkaufswagen legen kann. Dabei haben wir von den Punktewertungen und der Kritik in unseren Meinungen sehr übereingestimmt. Überraschend war auch, dass die von uns vergebene Punktzahl den Preisen entspricht, wie wir nach dem Tasting aber erst feststellten. Es bestätigte sich auch wieder die Weisheit, dass Weine unter 5 Euro meist nichts taugen. Überzeugt hat einzig der Grauburgunder vom Fachhandel, der in unseren Augen aber deutlich zu teuer war.

 

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