Grauburgunder

Quelle: wikipedia/user:Rosenzweig

Grauburgunder kennt man auch unter den Namen Pinot Gris (französich) und Pinot Grigio (italienisch). Die Rebe ist eine Mutation von Pinot Noir und man verbindet sie in erster Linie mit frischen Weißweinen.

Die größten Anbaugebiete findet man in Italien, den USA und Deutschland. Größere Mengen werden auch in Australien, Frankreich und der Republik Moldau produziert. Die Rebsorte ist empfindlich gegen übermäßige Wärme aber auch Kälte und gegen Schädlinge. In Deutschland braucht man schon nach Süden ausgerichtete Lagen, um ihn gut wachsen zu lassen. Außerdem haben die Trauben eine dünne Haut, die sie auch empfindlich gegen Fehler bei der Verarbeitung macht.

Die vorherrschenden Geschmacksrichtungen sind hier Zitrone, Apfel, Pfirsich. Gute Grauburgunder glänzen auch unter einer mineralischen Note. Man trinkt sie bei 7 bis 13 Grad, kann bei ihnen auf das Dekantieren verzichten und sie bis zu 5 Jahre lagern. Am besten trinkt man sie aber jung. Er eignet sich als Aperitif oder zu Fischgerichten und in der süßen Variante, die man dann eher als „Ruländer“ bezeichnet, zu Früchten.

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